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Für Menschen in Not ist es eine wunderbare Nachricht zum Start ins neue Jahr: Die Aktion Weihnachtshilfe der HAZ hat 2013 mit 1 112 545,52 Euro in der 39. Saison ein sensationelles Ergebnis für Bedürftige in der Region Hannover erzielt. Der Rekord aus dem vergangenen Jahr – damals waren es 1,4 Millionen Euro – wurde nur deshalb verfehlt, weil damals eine überwältigende Einzelspende von fast 350 000 Euro aus einer Erbschaft zusätzlich auf dem Konto der Hilfe eingegangen war. Zieht man diese Summe ab, haben die Menschen in der Region 2013 abermals einen neuen Hilfsrekord aufgestellt.

HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt zeigte sich beim Kassensturz am Neujahrstag beeindruckt: „Angesichts vieler sinnvoller Spendenaktionen ist es phänomenal, mit welch großem Einsatz die Menschen in der Region für die Region einstehen. Allen Spendern herzlichen Dank!“ Auch Oberbürgermeister Stefan Schostok bedankt sich: „Die HAZ-Weihnachtshilfe hat sich über fast vier Jahrzehnte das Vertrauen erarbeitet, das man benötigt, um immer wieder und immer erfolgreicher wirken zu können. Die Weihnachtshilfe ist seriös und für die Bedürftigen nicht diskriminierend. Dafür sorgen HAZ, Landeshauptstadt und Region“, sagt Schostok. Regionspräsident Hauke Jagau ergänzt: „Die Summe zeigt eindrucksvoll, dass viele Menschen in der Region bereit sind, sich für die Schwächeren der Gesellschaft einzusetzen. Das finde ich sehr, sehr gut“, sagt Jagau. Und Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes meint, dass die Hannoveraner oft unterschätzt werden. „Aber bei der Weihnachtshilfe zeigen die Menschen ihr eigentliches Gesicht.“ Etwa 10 600 Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine und Organisationen haben sich bis Silvester beteiligt. Dazu kommen aber auch die vielen Menschen, die bei einzelnen Benefizaktionen gespendet oder anonym Geld auf das Konto überwiesen haben. Kurz vor dem Jahreswechsel sind zum Beispiel 2000 Euro anonym auf das Spendenkonto eingegangen.

Zeitgleich bekam die Redaktion eine Karte: „Ich wünsche denen, die in Not sind, eine gute Zukunft. Eine anonyme Spenderin.“

So geht es weiter: Die Spenden werden nun das ganze Jahr hindurch von der Koordinationsstelle der Weihnachtshilfe im städtischen Fachbereich Soziales verteilt. Unterstützt wird sie von Mitarbeitern der Region sowie der Städte und Gemeinden im Umland. Bei den Verantwortlichen sind 2013 mehr als 4000 Anträge bearbeitet worden, in 3418 Fällen wurde geholfen – auch das ist ein Rekordergebnis. „Wie in den vergangenen Jahren fragen Bedürftige vor allem nach Kinderkleidung, Spielzeug, Ersatz für defekte Haushaltsgeräte, Geld für Brillen und Zahnersatz“, sagt Koordinatorin Angela Müller von der Landeshauptstadt Hannover. Auch Fahrräder seien gefragt. Aber auch Hilfe bei Schulbedarf, zum Beispiel für Taschenrechner, Schulranzen und Klassenfahrten. „Bei manchen Antragstellern führten Energiekosten zu finanziellen Problemen. Fahrkosten für Weihnachtsbesuche bei finanziell selbst eingeschränkten Kindern oder anderen nahen Verwandten, die in anderen Bundesländern leben, waren auch in einigen Fällen dabei.“

Strenge Kontrolle: Bei jeder Hilfe müssen die Empfänger die Verwendung des Geldes nachweisen. Auch bei der Bitte um die niedrigste Spende in der aktuellen Saison, die von einer alleinerziehenden Mutter kam. Sie bat um 60 Euro für den Kauf eines Kinderhochstuhls – und bekam das Geld.

Spenden: Das Spendenkonto der HAZ-Weihnachtshilfe ist ganzjährig geöffnet. Konto: 57 25 00, BLZ 250 501 80, Sparkasse Hannover.

Author: Jan Sedelies

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