Ein großes „Dankeschön!“ auf dem Maschseefest

Die 41. Saison der HAZ-Weihnachtshilfe endete im Januar mit einer Rekordsumme: mehr als 1,1 Millionen Euro kamen zusammen. Von den insgesamt rund 8600 Spendern wählte die HAZ 100 zufällig aus, um sie in den See-Salon am Maschsee einzuladen und Ihnen so für Ihre Hilfe für Menschen in Not zu danken.

Gleich doppelt kam am 3. August im See-Salon am Maschsee das Glück zusammen: Zum einen freuten sich die mehr als 100 geladenen Gäste über das Dach des See-Salons, das sie vor dem Regen schützte. Wesentlich größer war das Glück, dass die Gäste der HAZ hilfsbedürftigen Hannoveranern gebracht hatten. Mit ihren Spenden an die HAZ-Weihnachtshilfe konnte vielen Menschen geholfen werden. Die HAZ bedankte sich auf dem Maschseefest für den unermütlichen Einsatz für Hannoveraner in Not – symbolisch waren 100 Helfer der mehr als 8600 Spender in den See-Salon eingeladen. Die zufällig ausgewählten Gäste sollten auf ihr zum Teil über Jahrzehnte geleistetes und gewachsenes Engagement anstoßen können.

„Diese Gesellschaft heute Abend ist einmalig“, sagte HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt, der die Gäste gemeinsam mit Verlagsleiter Günter Evert auch für den Verein Weihnachtshilfe begrüßte. Er freue sich besonders über die Mischung aus Spendern großer und kleinerer Beträge, die erst gemeinsam für den großen Erfolg der Weihnachtshilfe sorgten. „Denn das ist es, was die Weihnachtshilfe ausmacht.“

Wie immens der Einsatz in diesem Jahr war, zeigt die Summe der gesammelten Spenden – denn die 41. Saison der HAZ-Weihnachtshilfe endete im Januar mit einem Rekord: Sensationelle 1 134 328,76 Euro kamen zusammen.

Die Feier selbst wurde schnell zu einer gemütlichen Ideenschau für den guten Zweck: Ute Grebe-Thiel erzählte von den Benefiz-Konzerten der MLP Finanzdienstleistungen AG, Autor Wolfram Hänel berichtete von begeistert aufgenommenen Lesungen für den guten Zweck im Kanapee, und Detlef Rehbock von der Agentur Soulstyle sprach stolz vom Santa Run – dem Weihnachtsmannlauf durch die hannoversche Innenstadt.

Dass Spenden jeglicher Höhe die Not hilfebedürftiger Menschen lindern kann, zeigt sich in der munteren Runde. So überweist Hilke Neuß schon seit 1994 monatlich 50 Euro auf das Spendenkonto. „Angefangen hat das mit einer Geschichte, die in der HAZ stand“, sagt Hilke Neuß. Bei einem tödlichen Unfall hatten zwei junge Kinder ihre Eltern verloren und wurden von ihren Großeltern aufgenommen. Um die Rentner finanziell zu unterstützen, überwies das Ehepaar Neiß damals über die HAZ-Weihnachtshilfe monatlich 100 Mark. An ihrem wohltätigen Engagement hat sich bis heute nichts geändert. „Inzwischen konnten wir auf diese Weise mehreren Familien helfen“, sagt Hilke Neiß. Auch Gabriele Albrecht hat einen Dauerauftrag eingerichtet und spendet jeden Monat 5 Euro. Und Kerstin Eisenberger-Thomas hat im vergangenen Jahr einfach ihre Geburtstagsfeier zu einem Spenden-Event gemacht – 1200 Euro sind so zusammengekommen. Auch Andrea und Jens Fischer aus Bad Nenndorf überweisen regelmäßig.

Unter die Gäste mischten sich auch einige Ratspolitiker, die jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt für Spenden gemeinsam singen. Dazu kamen Vertreter von Stiftungen und Unternehmen, die mit Großspenden helfen – wie etwa die Sparkasse. Allein die MUT-Stiftung von Maria und Uwe Thomas Carstensen überweist seit Jahren jeweils 30 000 Euro. „Das ist einfach Dankbarkeit“, sagt Maria Carstensen. „Wir wollen auf diese Weise etwas zurückgeben. Und wir haben das Gefühl, dass das Geld bei der HAZ-Weihnachtshilfe in guten Händen ist.“

Author: Michael Soboll

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